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Die Romanisierung Ladiniens

Römische Soldaten, Händler, Beamte
und Priester bringen vielfältige
technische, wirtschaftliche und kulturelle
Neuerungen ins Land.

An den großen Straßen in den
Haupttälern entstehen römische
Siedlungen, oder bereits
bestehende Siedlungen werden
vergrößert: Im Pustertal Sebatum
(St. Lorenzen), im Eisacktal Brixen,
weiters Pons Drusi (Bozen) oder
Tridentum (Trient).

Die Menschen beginnen allmählich ein lokal-
sprachlich gefärbtes Volkslatein zu
sprechen.

Der römische Einfluß dringt in die
Täler der Dolomiten wesentlich
langsamer und weniger konsequent
als in die Alpen-Haupttäler.

Für die Romanisierung des Unteren
Gadertals ist die Römer-Siedlung
Sebatum (St. Lorenzen) im Pustertal
ein wichtiger Ausgangspunkt.

Aus den Wirtschaftshöfen der
römischen Grundbesitzer - so eine
Hypothese - entwickeln sich in der
Römerzeit die kleinen
Weilersiedlungen,
zunächst Vici, dann Viles genannt.
   
 
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