| Die Berge als Kulisse
und Sportarena
Zur Tourismusgeschichte der Dolomiten.
Bergsteiger, Sommerfrischler, Künstler und
Bohemiens: Sie alle bringen ihre jeweils eigene
Neugier in die Bergwelt mit.
In tagelangen Fußmärschen wandern um 1850
englische Alpinisten in die ladinischen Täler.
Ihr Ziel: die imposanten Felswände und Gipfel
der Dolomiten.
Eisenbahnverbindungen und die großen Hotels
ziehen ab 1870 auch Nobeltouristen an, die
sich - ohne allzu viel körperliche Anstrengung -
an Höhenluft und Alpenglühen laben.
Die Bewohner der Dolomitentäler stehen
vielfach im Dienst der Gäste, beispielsweise
als Hotelpersonal oder als Bergführer.
Manche von ihnen aber gründen bald eigene
Betriebe und bringen - etwa ab 1900 - in der
Wintersaison den Gästen neue Sportarten bei.
Nach 1945 wird der Dolomitentourismus zum
wichtigsten Wirtschaftszweig der Region.
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